Häufig gestellte Fragen

Nehmt ihr alles Essen und Trinken selber mit?
Ja. Alles Essen haben wir im Boot mit dabei. Trinkwasser wird durch eine solarbetriebene Entsalzungsmaschine erzeugt.

Was esst ihr?
Der Grossteil der Kalorien nehmen wir über dehydrierte Nahrung zu uns. Selbstverständlich gönnen wir uns auch die eine oder andere Schweizer Schoggi, um die gute Moral zu erhalten.

Wieviele Kcal plant ihr zu essen?
Wir werden total über 2 Mio. Kcal mitnehmen. Wir rechnen momentan mit über 10’000 kcal pro Tag und pro Person.

Habt ihr Begleitboote?
Die Rennorganisation stellt zwei Begleitjachten. Diese kommen allerdings nur im Notfall zu uns, es ist gut möglich, dass wir während der ganzen Überfahrt kein anderes Schiff sehen.

Wie lange dauert eine Überquerung des Atlantik im Ruderboot?
Der Weltrekord steht bei 35 Tagen und ein paar Stunden, wir haben also mit etwas Rückenwind 34 Tage. Spass bei Seite, das Wetter hat einen so grossen Einfluss, dass wir keine genaue Zeit angeben können. Wir werden jedoch Essen für mind. 60 Tage mitnehmen.

Was macht ihr wenn ein Sturm kommt?
Dann verstecken wir uns in unseren Kabinen und warten auf bessere Zeiten. Wir führen allerdings einen sogenannten Para-Anker mit uns, der verhindert, dass wir vom Wind zu stark zurückgeblasen werden.

Wie geht ihr auf die Toilette?
Wir haben einen Eimer als Toilette mit dabei. Wenn einer muss, nimmt er sich den Eimer und setzt sich zwischen die zwei Rudernden. Der Eimer muss danach natürlich ausgewaschen werden.

Schlaft ihr wirklich jeweils nur 2 Stunden am Stück?
Ja, das ist zumindest der Plan. Bei allen uns bekannten schnellen Überquerungen wurden in diesem oder einem ähnlichen Rhythmus gerudert.

Übt ihr diesen Schlafrhythmus im Voraus?
Nein. Uns wurde gesagt, dass man sich kaum an diesen Rhythmus gewöhnen kann, und sich bei 12h körperlicher Aktivität pro Tag die Müdigkeit sowieso einsetzen wird. Da sind wir in der Vorbereitung lieber fit, um optimal trainieren zu können.

Was, wenn das Boot kentert?
Unser Boot ist so konzipiert, dass es sich selber wieder aufrichtet, falls es uns kehren sollte. Wir müssen also nur zusehen, dass sich auf Deck keine losen Gegenstände befinden.

Wieviel kostet euer Boot?
Unser Boot, Mrs. Nelson, ist ein secondhand Boot vom Typ Rannoch R45 für welches wir, inkl. Equipment, 75’000 CHF bezahlt haben. Mit dem Boot wurde in der 2015/2016 Edition des Rennens vom Team Row Like A Girl der Weltrekord für die schnellste Atlantiküberquerung eines Frauenteams aufgestellt.

Wie finanziert ihr das?
Wir sind seit über drei Jahren auf der Suche nach Sponsoren und Gönnern. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die uns bereits Unterstützen!

Verdient ihr etwas?
Nein. Der Erlös des Bootes sowie alle überschüssigen Spenden kommen verlassenen Kindern zugute. Wir hoffen, reich an Erfahrungen zu werden.

Habt ihr keine Angst vor Haien?
Doch, wer hat schon keine Angst vor Haien? Solange wir den Rumpf des Bootes regelmässig von Algen und Ähnlichem befreien, sollten wir vom ozeanischen Wildleben aber grösstenteils verschont bleiben.

Wieso macht ihr das nur?!
Das werden wir uns sicher auch noch einige Male fragen...

Wieso geht ihr im Winter?
Hauptgrund ist das tendenziell ruhigere Wetter im Nordatlantik in dieser Jahreszeit; Die Hurricane-Season sollte dann vorbei sein. Die kältesten Temperaturen, die wir erwarten, sind 15° C in der Nacht, grundsätzlich ist also die Hitze das grössere Problem als die Kälte.

Wo schlaft ihr?
Wir sind während der ganzen Zeit auf dem Boot und werden auch dort schlafen.

Geht ihr zwischendurch an Land?
Nein. (Wo auch?)

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